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Kitten füttern: Der richtige Ernährungsplan im ersten Jahr

Kätzchen wachsen rasant und brauchen spezielles Kittenfutter mit AAFCO-Wachstumsnachweis. Wann die Entwöhnung beginnt, wie oft du fütterst, warum keine Kuhmilch – und wann auf Adult-Futter umgestellt wird.

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LifeVital Redaktion
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Das Wichtigste in Kürze: Kätzchen wachsen schnell und brauchen ein spezielles Kitten-Alleinfutter mit mehr Energie, Protein und Nährstoffen als Adult-Futter – achte auf den AAFCO-Nachweis „für Wachstum" (Growth/All Life Stages). Die Entwöhnung von der Muttermilch ist meist mit ca. 8 Wochen abgeschlossen; erste feste Nahrung (als Brei) nehmen Kitten ab ca. 3–4 Wochen an. Gefüttert wird häufig und in Portionen: 3–4 kleine Mahlzeiten/Tag, kein Dauerbuffet. Wichtig: keine Kuhmilch – die meisten Katzen vertragen sie schlecht. Ausgewachsen sind Kitten meist mit 10–12 Monaten.

Die Entwöhnung Schritt für Schritt

  • Ab ~3–4 Wochen: erste feste Nahrung als weicher Brei (eingeweichtes Kittenfutter).
  • ~8 Wochen: die Entwöhnung von der Muttermilch ist in der Regel abgeschlossen.
  • 8–10 Wochen: Kitten fressen zuverlässig festes (auch trockenes) Futter.

Ist die Katzenmutter nicht da, übernimmt eine Katzen-Aufzuchtmilch (Kitten Milk Replacer aus dem Fachhandel) das Säugen – keine Kuhmilch und keine menschliche Säuglingsnahrung.

Das richtige Futter: worauf achten

Kitten brauchen ein nährstoffvollständiges Wachstumsfutter. Entscheidend ist der AAFCO-Adäquanznachweis auf der Verpackung – „formuliert für Wachstum" oder „für alle Lebensphasen". Zentrale Nährstoffe:

  • Protein: liefert Energie und essenzielle Aminosäuren – im Wachstum besonders wichtig.
  • Fett: Energiequelle und essenzielle Fettsäuren, hilft bei der Vitaminaufnahme.
  • Kalzium: für den Skelettaufbau – zu viel ist aber ebenfalls schädlich.

Keine zusätzlichen Vitamin-/Mineralpräparate ohne tierärztliche Empfehlung – ein gutes Kittenfutter ist bereits bedarfsdeckend.

Wie oft und wie viel füttern?

  • Häufigkeit: Kitten kommen am besten mit 3–4 kleinen Mahlzeiten pro Tag zurecht.
  • Portionsfütterung statt Dauerbuffet: abgewogene Portionen beugen Übergewicht vor – freies Trockenfutter erhöht das Risiko für Fettansatz.
  • Nass und trocken kombinieren (Feuchtfutter unterstützt die Flüssigkeitsversorgung).
  • Frisches Wasser immer verfügbar.

Kitten brauchen pro Kilo mehr Energie als erwachsene Katzen – daher die häufigen Mahlzeiten. Gleichzeitig auf ein gesundes, nicht zu schnelles Wachstum achten.

Wann auf Adult-Futter umstellen?

Das Wachstum verlangsamt sich um die 30. Woche (etwa 80 % der Endgröße), die adulte Körpergröße wird um die 40. Woche erreicht, ausgewachsen sind die meisten Katzen mit 10–12 Monaten. Die Umstellung auf Adult-Futter erfolgt daher meist um den ersten Geburtstag – und immer langsam über mehrere Tage. Große Rassen (z. B. Maine Coon) wachsen länger; hier den Tierarzt fragen.

Wichtige Punkte

  • Keine Kuhmilch: die meisten Katzen sind laktoseintolerant – Kuhmilch kann Durchfall auslösen.
  • Umstellungen langsam (über mehrere Tage), um Verdauungsprobleme zu vermeiden.
  • Tierarzt-Check: Impfungen, Entwurmung und Gewichtskontrolle im ersten Jahr.

Häufige Fragen

Ab wann fressen Kitten festes Futter?

Erste feste Nahrung als Brei nehmen Kätzchen ab etwa 3–4 Wochen an. Zuverlässig festes (auch trockenes) Futter fressen sie ab rund 8–10 Wochen. Die Entwöhnung von der Muttermilch ist meist mit etwa 8 Wochen abgeschlossen.

Wie oft sollte ich ein Kitten füttern?

In der Regel 3–4 kleine Mahlzeiten pro Tag, am besten als abgewogene Portionen statt freiem Dauerfutter. Kitten brauchen pro Kilo mehr Energie als erwachsene Katzen, deshalb die häufigen Mahlzeiten.

Darf ich einem Kitten Kuhmilch geben?

Nein. Die meisten Katzen vertragen Kuhmilch schlecht, sie kann Durchfall verursachen. Fehlt die Mutter, gehört eine spezielle Katzen-Aufzuchtmilch aus dem Fachhandel in die Flasche – keine Kuhmilch oder menschliche Säuglingsnahrung.

Wann stelle ich von Kitten- auf Adult-Futter um?

Meist um den ersten Geburtstag, wenn das Kätzchen weitgehend ausgewachsen ist (Körpergröße oft um die 40. Woche). Große Rassen wachsen länger – im Zweifel den Tierarzt fragen. Die Umstellung immer langsam über mehrere Tage.

Woran erkenne ich gutes Kittenfutter?

Am AAFCO-Nachweis auf der Verpackung: „für Wachstum" oder „für alle Lebensphasen". Solche Futter sind nährstoffvollständig; zusätzliche Präparate sind ohne tierärztlichen Rat nicht nötig.

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Quellen

Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine tierärztliche Beratung. Zur Aufzucht mutterloser Kätzchen und zu Impf-/Entwurmungsplänen berät dich dein Tierarzt.